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CDU
Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland hielt bei
Hauptversammlung Rück- und Ausblick
Langjährige Mitglieder geehrt
Die CDU
Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland ist in der
politischen Landschaft der Großen Kreisstadt Bühl und
des Umlandes fest verankert. Dies wurde auch bei der in
zweijährigem Rhythmus stattfindenden und gut besuchten
Hauptversammlung im Gasthaus „Engel“ in Vimbuch
deutlich. Vorsitzende Sabine Bauknecht, die bei den
anstehenden Wahlen einstimmig wiedergewählt wurde, ging
zu Beginn auf drei Themen ein, die vom Bundes- und
Landesverband der CDU Frauen-Union 2011 aufgegriffen und
nachhaltig diskutiert wurden.
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Ehrungen
der Jubilare zusammen mit der CDU-Kreisvorsitzenden. |
Bauknecht führte aus, dass die Frauen-Union die
Einführung einer Lohnuntergrenze fordere, um Frauen, die
z.B. in Dienstleistungsbranchen mit Dumpinglöhnen
arbeiten, ein auskömmliches und gerechtes Einkommen zu
sichern. Auf der Agenda der Frauen-Union standen 2011
auch die Themen Kinderschutz sowie Zwangsverheiratung.
Schriftführerin Christel Bühler ließ mit ausführlichem
Bericht die Basisarbeit mit vielfältigen Aktivitäten der
CDU Frauen-Union vor Ort Revue passieren. Besonderer
Höhepunkt war das Herbsttreffen 2010 im Kloster Maria
Hilf, bei dem die FU ihre langjährige politische
Wegbegleiterin und Freundin, die ehemalige
Landtagsabgeordnete Ursula Lazarus, verabschiedete.
Einen detaillierten Kassenbericht mit einem Plus für die
beiden Berichtsjahre präsentierte Kassenführerin Martina
Götz. Einstimmig wurde die Vorstandschaft entlastet.
Bei den
Neuwahlen, die Kreisvorsitzende Sylvia M. Felder
moderierte, wurde Sabine Bauknecht (Vimbuch) zur
Vorsitzenden, Margarete Bertele (Kernstadt) und Ilse
Neurath Braun (Bühlertal) zu Stellvertreterinnen
gewählt. Schriftführerin bleibt Christel Bühler
(Kernstadt), Kassenführerin Martina Götz (Vimbuch) und
Pressebeauftragte Christel Dietmeier (Altschweier).
Als
Beisitzerinnen gehören der Vorstandschaft an: Renate Höß
(Moos), Camilla Kopf (Ottersweier), Irene Müller (Ottersweier),
Marlene Pfetzer (Kappelwindeck), Ingrid Pirl
(Bühlertal), Anita Riehle (Oberbruch), Maria Ruschmann
(Lichtenau), Johanna Stösser (Vimbuch) und Gerlinde
Tschaikowski (Bühlertal). Kassenprüferinnen sind Tatjana
Metzinger (Ottersweier) und Gerlinde Tschaikowski
(Bühlertal).
Eingebunden in die Hauptversammlung waren Ehrungen für
langjährige FU-Mitgliedschaft. Mit Urkunden und kleinen
Präsenten dankte Vorsitzende Bauknecht den Geehrten für
ihr Engagement und die Treue zur Frauen Union. Für
30-jährige Mitgliedschaft wurden Brigitte Seebacher,
Brunhilde Lorenz, Irmgard Müller, Bärbel Foerstera,
Camilla Kopf und Maria Feist geehrt.
20
Jahre gehören der FU Hildegard Zimmer, Angela Müller und
Erika Kohler an. Und auf zehnjährige Mitgliedschaft
können Birgit Reinhard, Lieselotte Seibicke, Hedwig
Rohfleisch, Gabriele Riehle und Ursula Gerlich zurück
blicken.
Kreisvorsitzende Sylvia M. Felder ging in ihrer Gastrede
auf Themen des Bundesparteitages der CDU ein. Die
Standpunkte der Baden-Württembergischen CDU zum
dreigliedrigen Schulsystem, dem Thema Lohnuntergrenze
und dem Dauerbrenner Stuttgart 21 wurden vorgestellt und
diskutiert. Felder sprach die vom Kreisverband Rastatt
initiierte Inforeihe „Abgeordnete im Dialog“ sowie die
geplante Gründung „Zukunftswerkstatt CDU in
Baden-Württemberg“ an. Diese werde voraussichtlich am 6.
März 2012 dem Kreisverband vorgestellt.
Bühl,
den 15.12.2011 - Christel
Dietmeier, Pressereferentin

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Mitgliederversammlung
mit Ehrungen und Neuwahlen
„Wer
nicht rackert, verdummt!“ Mit diesem Zitat von
Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnete Doris
Schmith-Velten, Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Bühl,
die Mitgliederversammlung, die ganz im Zeichen von
Neuwahlen und Ehrungen stand.
Nach
Begrüßung, dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder,
Rechenschaftsberichten und den Neuwahlen ehrte die
Vorsitzende gemeinsam mit Tobias Wald MdL und
Kreisvorsitzender Sylvia Felder die Jubilare zur 25- und
40-jährigen Mitgliedschaft in der CDU.
Zu den
Geehrten für 25 Jahre gehörten Inge Ibach, Richard
Jerger, Wolfgang Lorenz, Bernhard Melchinger, Manfred
Wittum und für 40 Jahre wurden Helmut Beier und Rudolf
Hensel geehrt.
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Ehrung
zusammen mit Tobias Wald MdL
und Kreisvorsitzender Sylvia Felder. |
Die
Vorsitzende bedankte sich bei den ausscheidenden
Vorstandsmitgliedern Hans-Werner Striebich und Gisela
Emminger für ihr außergewöhnliches Engagement und viele
aktive Jahre in der Bühler CDU mit einem Buchgeschenk.
In ihrem Rechenschaftsbericht ging die Vorsitzende
insbesondere auf die Themen Mitgliederentwicklung, die
Landtagswahlen, Stuttgart 21 und das immer noch aktuelle
Thema ENBW-Aktien ein. Im wahrsten Sinne des Wortes eine
Herzensangelegenheit ist ihr das Projekt „Kampf dem
plötzlichen Herztod“, das der CDU-Ortverband Bühl mit
seinen Erlösen aus den Flohmarktstandgebühren
unterstützt. Besonderer Schwerpunkt lag im
Berichtszeitraum auf der Gewinnung von neuen und jungen
Mitgliedern für die Bühler CDU.
Auch
über erfolgreiche Veranstaltungen, wie z. B.
Präsentation der Bühler Pflegeeinrichtungen,
Berlin-Reise mit Verabschiedung des ehemaligen stellv.
Vorsitzenden Jens Gerlich, Referat zum Thema Ausbau A 5
berichtete die Vorsitzende. „Highlight unserer
diesjährigen CDU-Arbeit waren die politische Mainacht
mit Thomas Habicht aus Berlin und der politische
Frühschoppen mit Innenminister a. D. Heribert Rech und
unserem Abgeordneten Tobias Wald, die über die Arbeit
der CDU-Landtagsfraktion auf der Oppositionsbank
berichteten“, so Schmith-Velten. Sie bedankte sich bei
allen Vorstandsmitgliedern für die stete Unterstützung
ihrer Arbeit in den vergangenen Jahren beiden Jahren.
Der
Kassenbericht von Franz-Josef Riehle zeigte eine
ordentliche Kassenlage. Im Anschluss an die einstimmige
Entlastung des Vorstandes wurde der neue Vorstand
gewählt. Mit einem klaren Ergebnis wurde Doris
Schmith-Velten als Vorsitzende wieder gewählt. Als
Stellvertreter wurden Hans-Jürgen Jacobs und Andreas
Thoma gewählt. Schatzmeister Franz-Josef Riehle,
Pressereferent Dr. Bernd Reichert und Schriftführer
Patrick Schröder wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Als
Beisitzer bestätigt wurde Gernot Horcher, neu in den
Vorstand gewählt wurden Manuela Gemsa, Bettina Striebich
und Winfried Thurau. Die Vertreter der Ortsteile,
Franz-Josef Riehle, Lothar Götz und Sascha Mielke wurden
in ihren Ämtern ebenfalls bestätigt. Zu Kassenprüfern
wurden Theo Lamprecht und Edmund Hensel gewählt.
Die
wieder gewählte Vorsitzende freute sich insbesondere
darüber, dass sie weibliche Verstärkung im Vorstand
erhalten hat, dass alle Ortsteile gut vertreten sind und
sich der Anteil der jungen Mitglieder wieder erhöht hat.
„Das lässt auf eine gute und konstruktive
Vorstandsarbeit hoffen“, so Schmith-Velten „so ist das
doch eine gute Mischung von Alt und Jung, von Erfahrung
und frischem Wind.
Tobias
Wald berichtete über die aktuelle Landespolitik und ging
insbesondere auf die Themen S 21, die Bildungspolitik,
Energiewende und den geplanten Nationalpark ein.
Auch
Kreisvorsitzende Felder beleuchtete das Thema
Bildungspolitik und betonte, dass der CDU sehr daran
gelegen sei, das dreigliedrige Schulsystem zu erhalten.
In
ihrem Schlusswort hat die Vorsitzende insbesondere auf
die Planungen 2012 und die offene Vorstandssitzung im
Januar hingewiesen, bei der alle Mitglieder die
Möglichkeit bekommen sollen, ihre Wünsche und Vorschläge
für die künftige Arbeit im CDU-Ortsverband Bühl
vorzutragen.
Bühl,
den 01.12.2011 - Doris Schmith-Velten - Ortsverbandsvorsitzende

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Politischer Frühschoppen mit Heribert Rech MdL und
Tobias Wald MdL
Der
CDU-Ortsverband Bühl hat am vergangenen Sonntag zu einem
politischen Frühschoppen ins „Hotel am Froschbächel“
eingeladen. Vorsitzende Doris Schmith-Velten konnte
zahlreiche Interessenten begrüßen und als prominente
Gäste die Landtagsabgeordneten Heribert Rech,
Innenminister a. D., sowie Tobias Wald, die zum Thema
„Die Landes-CDU auf der Oppositionsbank aus der Sicht
des Youngsters Tobias Wald und des elder statesman
Heribert Rech“ referierten.
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Vorsitzende
Schmith-Velten, Heribert Rech MdL und Tobias Wald, MdL |
In
seinem Kurzreferat ging MdL Heribert Rech auf die
derzeitige Situation in Baden-Württemberg ein. Nach 58
Jahren Regierung befinde sich die baden-württembergische
CDU seit einem halben Jahr in der Opposition und wolle
nun diese Zeit als neue Chance begreifen. Wie dieser
Rollentausch gelingen könnte, hat der Referent an
verschiedenen Beispielen erläutert. „Trotz der Tatsache,
dass Baden-Württemberg zu den führenden Ländern in der
Bundesrepublik zählt, wurde im März eine grün-rote
Regierung gewählt, das hat mir persönlich weh getan,
schließlich sind die Steuereinnahmen um über zwei
Milliarden Euro gestiegen, die Arbeitslosigkeit auf
niedrigstem Stand“, so Rech. Aus seiner Sicht habe die
Landes-CDU zwischenzeitlich den Rollentausch von der
Regierungs- zur Oppositionspartei vollzogen.
Dem Vorwurf der neuen Regierung, die CDU sei eine
Mäkelopposition und eine Opposition ohne Antworten,
begegnete Tobias Wald, MdL, dass die neue
Landesregierung im Prinzip bisher nur Steuern erhöhe,
dabei denke er insbesondere an die Erhöhung der
Grundsteuer. „Bedenklich für mich ist auch die geplante
Änderung unseres bewährten Schulsystems“, so Wald.
Unverständnis zeigten beide Abgeordneten darüber, dass
die neue Landesregierung 300 neue Stellen geschaffen
habe, anstatt die Steuermehreinnahmen von 2,3 Milliarden
Euro zum Schuldenabbau zu verwenden.
In der
anschießenden Diskussionsrunde war sehr deutlich zu
spüren, dass viele Bürgerinnen und Bürger befürchten,
dass wir in Baden-Württemberg ein anderes Land bekommen
werden, falls die grün-rote Regierung länger als eine
Wahlperiode dauern würde.
Vorsitzende Schmith-Velten zog bei ihrem Schlusswort das
Fazit aus dieser Veranstaltung, dass die CDU in
Baden-Württemberg nicht 58 Jahre lang habe regieren
können, weil sie immer die besten Konzepte gehabt,
sondern weil sie sehr viele Jahre lang das Gespür für
die Anliegen der Menschen nicht verloren habe. „Und
dieses Gespür müssen die Repräsentanten unserer CDU
wieder bekommen, von der Basis bis hin zur
Bundespartei“.
Abschließend gab sie den Termin 1. Dezember 2011, 19:30
Uhr im Gasthaus zum Deutschen Kaiser für die
Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Bühl bekannt
und wies auf den gemeinsamen Info-Stand mit der FDP Bühl
zum Thema „Volksabstimmung“ am Samstag, 26. 11. 2011 auf
dem Johannesplatz hin.
Bühl,
den 25.11.2011 - Doris Schmith-Velten,
Ortsverbandsvorsitzende

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CDU-Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland
besuchte Eckerle Gruppe in Ottersweier
Erstes Herbsttreffen mit MdL Tobias Wald
Die
Tradition ihres Herbsttreffens führt die CDU
Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland auch mit dem
CDU-Landtagsabgeordneten Tobias Wald fort. Dem
Herbsttreffen vorgeschaltet war ein Informationsbesuch
bei der weltweit agierenden Eckerle Gruppe in
Ottersweier. Firmenchef Joachim Eckerle führte die 25
FU-lerinnen und einige Gäste in die Historie des
Familienunternehmens, das 1968 von Gerhard und Klara
Eckerle gegründet wurde, ein. Der Firmenschef
informierte über die Entwicklung des Unternehmens mit
Montagearbeiten im Bereich Bestückungstechnik, den
Unternehmensbereich Automation und Kunststofftechnik
sowie den Bereich Metallbau. Die Eckerle Gruppe sei mit
Standorten in Ungarn, Mexiko und Rumänien vertreten und
habe 2011 auch einen Standort in China gegründet. Alle
in diesen Ländern hergestellten Produkte würden
ausschließlich in den jeweiligen Ländern vermarktet. Im
Familienunternehmen der Eckerle Gruppe stünden neben den
wirtschaftlichen Zielen besonders auch die Menschen im
Blickpunkt unternehmerischen Denkens und Handelns. „Die
Ethik ist ein wichtiger Teil der
Eckerle-Firmenphilosophie“, unterstrich der Firmenchef.
Er selbst sieht sich als „Praktiker, Humanist und
Realist“, der den Familienbetrieb mit einer ganz eigenen
Strategie gegen alle Widerstände zu einem globalen
Mittelständler geformt hat.
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Vorsitzende Sabine
Bauknecht und Joachim Eckerle, Chrf der Eckerle Gruppe
in Ottersweier. |
Beim
Betriebsrundgang konnten automatisierte Fertigungslinien
aber auch körpergerecht konzipierte Arbeitsplätze
besichtigt werden. Eckerle informierte über
Produktpalette, Stückzahlen, Qualität, stellte die
Kunststofftechnik sowie den Eigenbau von
Betriebseinrichtungen und Werkzeugen vor. Derzeit seien
in Ottersweier 250 Mitarbeiter beschäftigt, weltweit
2.500. Zahlreiche der hoch qualifizierten Mitarbeiter
hätten bereits bei Eckerle gelernt, informierte der
Firmenchef mit Stolz. „Die Mitarbeiter sind unser
Humankapital und tragen den Betrieb. Deshalb sind die
persönlichen Kontakte, das Arbeitsklima und die
Arbeitsfreude so wichtig“, ist Eckerle überzeugt.
Und
beim Betriebsrundgang wurde dies auch ganz deutlich,
weil der Chef seine Leute kennt: Freundliche Begrüßung
der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ein Händedruck,
ein kurzes Fach- oder auch Privatgespräch oder zumindest
ein freundliches Hallo, wenn’s der Chef mal eilig hat.
„Wir
wollen auch gern mit Ihnen die Tradition unseres
Herbsttreffen weiterführen“, begrüßte FU-Vorsitzende
Sabine Bauknecht anschließend in geselliger Adler-Runde
den Landtagsabgeordneten Tobias Wald, der in Ottersweier
ein Heimspiel hatte. Mit herzlichen Worten dankte er der
Frauen-Union für die engagierte Unterstützung bei der
für ihn persönlich erfolgreichen Landtagswahl und die
Einladung zum traditionellen Herbsttreffen, „bei dem ich
auch zukünftig gern dabei sein werde“.
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Tobias Wald MdL beim
Herbsttreffen der Frauen-Union Stadtverband Bühl und
Umland |
Tobias
Wald berichtete vom Arbeitsablauf als Mitglied des
Landtags, seiner Präsenz in Stuttgart, seinem
Wahlkreisbüro in Baden-Oos, sowie seiner Tätigkeit im
Beruf, die er immer montags ausübe. Wald ist direkt
gewähltes Mitglied im Finanz- und Wirtschaftsausschuss
sowie im Schulausschuss des Landtags. In seinem „Bericht
aus dem Landtag“ thematisierte er die steigenden
Personalkosten unter der neuen Landesregierung, die
Neuverschuldung, die angedachte Bildungsreform und die
Erhöhung der Grunderwerbssteuer. Weitere
Diskussionspunkte waren die Energiewende, der
Nationalpark und das Dauerthema „Stuttgart 21“. Wald
informierte zu der am 27. November anstehenden
Volksabstimmung über das S 21-Kündigungsgesetz und
forderte auf „Wer Stuttgart 21 will, muss Nein zum
Kündigungsgesetz sagen“. „Der Ausstieg ist wesentlich
teuerer, als die finanzielle Beteiligung des Landes an
dem Bahnprojekt“, so Wald, und der Polizeieinsatz habe
bisher bereits 30 Millionen Euro Steuergelder
verschlungen. In lebhafter Diskussionsrunde stand MdL
Tobias Wald den FU-lerinnen Rede und Antwort, und in
geselliger Runde klang das traditionelle Herbsttreffen
harmonisch aus.
Bühl,
den 19.11.2011 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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CDU-Hüttenfest
des Ortsverbandes Altschweier auch in seiner 33. Auflage
ein voller Erfolg
Das
gesellige Hüttenfest des Altschweierer CDU-Ortsverbands
rund um die Kohler-Peter-Hütte im Altschweierer Hochwald
„Hoh-Kähner“ genossen Wander- und Naturfreunde,
CDU-Mitglieder wie politische Mandatsträger
gleichermaßen. Auf Einladung des
Ortsverbandsvorsitzenden Erwin Meier kam in diesem Jahr
der Bundestagsabgeordnete und neue CDU-Landesvorsitzende
von Baden-Württemberg, Thomas Strobl, zur CDU-Basis.
Auch der neu gewählte Landtagsabgeordnete Tobias Wald,
die CDU-Kreisvorsitzende Sylvia M. Felder, der
JU-Kreisvorsitzende Thorsten Trey sowie weitere
CDU-Mandatsträger der großen Kreisstadt Bühl gaben sich
beim 33. Hüttenfest ein Stelldichein.
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Pfarrer Alban Meier. |
„Es ist
eine große Freude für die Altschweierer CDU und zugleich
ein Novum, an diesem wunderschönen Sonntagmorgen auch
„alle drei Kandidaten, die sich bisher für das Amt des
Oberbürgermeisters der Stadt Bühl beworben haben, hier
bei uns begrüßen zu dürfen“, unterstrich Erwin Meier.
„Seien sie uns alle drei herzlich willkommen“ galt sein
Gruß dem Präsidenten der Polizei-Hochschule Hamburg,
Jörg Feldmann (CDU), dem Fachinformatiker Tobias Karow
(Piratenpartei) und dem Bürgermeister der Stadt Bühl,
Hubert Schnurr, beide aus Altschweier. Erwin Meier
wünschte den drei OB-Kandidaten „einen angenehmen
Aufenthalt beim CDU-Hüttenfest, viele interessante,
informative und bereichernde Gespräche mit Besuchern wie
Mandatsträgern“.
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Festgelände rund um die
Kohler-Peter-Hütte mit OB-Kandidat Jörg Feldmann (Mitte) |
Auftakt
des gut besuchten Hüttenfestes war eine ergreifende
Waldmesse, die Pfarrer Alban Meier, ein Altschweierer
Urgewächs, zelebrierte. Er ist dem Altschweierer
CDU-Ortsverband seit dessen Gründung im Jahr 1946
herzlich verbunden, kommt von seinem Lebensmittelpunkt
Kehl immer wieder gern zu seinen Wurzeln zurück, pflegt
Freundschaften, aber auch seinen geliebten Altschweierer
Weinberg.
„Danke,
für diesen guten Morgen, danke, für diesen neuen Tag“
erklang vielstimmig unter dem Zeltdach in Gottes
herrlicher Natur, und Pfarrer Alban Meier lud zur
gemeinsamen Feier „im Namen des Vater, des Sohnes und
des Heiligen Geistes“ ein. Der Altschweierer
Kirchenchor, Leitung Maria Krämer, umrahmte die
Waldmesse mit sakralen wie modernen Chören und Lektorin
Anita Meier trug die Lesungen aus dem Buch Genesis vor.
Bekannt für Predigten, die unter die Haut gehen,
beleuchtete Pfarrer Meier die aus diesen biblischen
Texten abgeleiteten Möglichkeiten wie auch Grenzen
heutigen Handels. Herrschen im biblischen Sinne bedeute
Verantwortung und Sorge tragen, auch für die Erde und
für die Lebensmöglichkeiten, die sie biete. „Diese
Verantwortung für Erde, Mitwelt und Umwelt ist in den
letzten Jahrzehnten auch für uns Christen erkannt worden
und gewachsen.“ Der Umgang mit Energieressourcen, den
Abfällen der Wohlstandsgesellschaft, Eingriffen in Natur
und Landschaft, mit Wasser und Luft, und Gott sei Dank
der Umgang mit Tieren als Mitgeschöpfen sei
verantwortlicher geworden, im Bewusstsein vieler
Menschen und auch der Politik. „Herrschen heißt
Verantwortung im Verwalten und Gestalten, im Entwickeln
und Benutzen – und nicht Missbrauch, Raubbau und
Zerstören“, mahnte der Priester. „Als Christen, so das
Evangelium, ist es unsere Aufgabe, Salz der Erde zu sein
und Licht der Welt.“ „Salz sein“ bedeute das Leben
menschlicher zu gestalten, und wir sollen „Licht sein“
für die Menschen auf der Schattenseite des Lebens.“
In christlicher Gemeinschaft wurde ein ergänzend
formuliertes Glaubensbekenntnis gesprochen, das „Vater
unser“ gebetet und Kommunion gefeiert. Mit „Jesus
bleibet meine Freude“ begleitete Maria Krämer einfühlsam
am Piano. „Bleibt hier und seid friedlich miteinander“
entbot der Priester seinen Mitchristen den Friedensgruß,
bevor das jubelnde „Großer Gott, wir loben Dich“
vielstimmig über die Tannenwipfel zum Himmel aufstieg.
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Gäste: MdL Tobias Wald,
CDU-Landesvorsitzender und MdB Thomas Strobl, Jörg
Feldmann, CDU, Kandidat für die OB-Wahl in
Bühl, CDU-Ortsverbandsvorsitzender Erwin Meier,
CDU-Kreisvorsitzende Sylvia M. Felder,CDU-Fraktionsvorsitzender
im Bühler Stadtrat Willi Hörth, JU-Kreisvorsitzender
Thorsten Trey (v.l.n.r.) |
Vom
CDU-Service-Team bestens bewirtet genossen die Gäste in
geselliger Runde angenehme Waldatmosphäre und ließen
sich auch von einem kleinen Regenschauer und einer beim
Hüttenfest erstmals erlebten „Wespenplage“ die gute
Laune nicht verderben. Landtagsabgeordneter Tobias Wald
und der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl
thematisierten die 100-Tage-Bilanz der neuen grün-roten
Landesregierung. Kritisiert wurden deren nicht
schlüssiges Finanzkonzept, die enorme Neuverschuldung
trotz erhöhter Steuereinnahmen und die unverhältnismäßig
hohe personelle Aufstockung in der Landesregierung.
MdL
Tobias Wald dankte abschließend der Altschweierer CDU
für ihre nachhaltige Basis-Arbeit und nannte den
Ortsverband „einen der aktivsten in der Region“. „Unser
Hüttenfest ist organisatorisch wie personell ein wahrer
Kraftakt“, dankte Ortsverbandsvorsitzender Erwin Meier
dem großen Helferteam, das dieses Traditionsfest mit
vereinten Kräften wieder zu einem Höhepunkt im
Jahresprogramm der Altschweierer CDU werden ließ.
Altschweier, den
15.09.2011 - Christel Dietmeier,
Pressereferentin

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CDU
Ortsverband Altschweier leistet mit Bachputzete einen
Betrag für ein sauberes Dorfbild
„Bachputzete
zum Zweiten“ hieß es bei der Altschweierer CDU, nachdem
die erste Bachputzaktion zwar begonnen werden konnte,
wetterbedingt jedoch abgebrochen werden musste und dann
wahrlich „in den Bach“ fiel.
Die
große Bachputzer-Truppe von 15 engagierten Altschweierer
CDU-lern säuberte die Bühlot von der westlichen
Ortsgrenze bis zur „Gelben Mühle“ am östlichen
Ortsausgang. Abschnittweise in Gruppen eingeteilt,
durchwateten die Bachputzer, teils mit speziellen
Anglerhosen ausgestattet, die Bühlot und beförderten
jede Menge Unrat, der einen Container füllte, ans Ufer.
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Die
"Putztruppe" der CDU Altscheier. |
Plastikteile, Bierdosen, Flaschen, Gartenabfälle und
Blumentöpfe, aber auch Holzteile und sogar ein -
natürlich leeres - Bierfässle wurden ans Ufer befördert.
„Die Bühlot ist heute auch ein Ersatzteillager für
Autos“, brachte es ein Bachputzer auf den Punkt, als er
eine Stoßstange, Motorunterverkleidung und
Rad-Zierblende aus den Fluten zog. Auch eine
Gartentischplatte, ein Skistock und eine
„Sommerschuh-Auswahl“ schwammen mit den Fischen um die
Wette. Drei schrottreife Fahrräder setzten der
Verunreinigung in diesem Jahr allerdings die Krone auf
und riefen bei der Bachputzer-Truppe nur Kopfschütteln
und Unverständnis hervor.
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Engagierte Bachputzer der Altschweierer
CDU
sorgen für saubere Bühlot. |
„Für
alles was wir heute aus der Bühlot gefischt haben, gibt
es legale und teilweise auch kostenlose
Entsorgungsmöglichkeiten“, kritisierte
Ortsverbandsvorsitzender Erwin Meier das Umwelt und
Bühlot schädigende Handeln mancher Zeitgenossen. „2011
ist die Vereinreinigung wesentlich größer gewesen als in
den Vorjahren“, lautete sein Fazit. Wer beim Entsorgen
von Abfall und Müll, ob in der Bühlot, im Wald, am
Wegesrand oder in städtische Müllbehälter und
Friedhofscontainer erwischt werde, dem drohten ohne
Ansehen der Person empfindliche, aber auch
gerechtfertigte Geldstrafen, war einhellige Meinung der
CDU-Bachputzer. Umweltsünder müssten unbedingt zur
Rechenschaft gezogen werden.
„Unsere
jährliche Bachputzte verstehen wir als Aktion für ein
sauberes Dorfbild“ unterstrich der CDU-Vorsitzende nach
dem zweistündigen Arbeitseinsatz. Mit einem zünftigen
Vesper in der Rohrhirschmühle dankte der CDU-Ortsverband
Altschweier den Helferinnen, Helfern und
Bachputzer-Nachwuchs Leonas, für den das Eintauchen in
die Bühlot, natürlich unter Aufsicht von Oma und Opa,
ein besonderes Erlebnis war.
Ortsvorsteher Rudi Seibicke, Gärtnermeister und
passionierter Angler, hatte bei der Bachputzte nicht nur
Augen für Müll und Unrat. Er entdeckte seltene Pflanzen
wie die Gauklerblume (Mimulus) im Bach, beobachtete
Wasseramseln und stellte zufrieden fest: „Es gibt in
diesem Jahr auffallend viel Forellen-Jungbrut in unserer
Bühlot“.
Altschweier, den
05.08.2011 - Christel Dietmeier,
Pressereferentin

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Ein
Märchenabend am See
Sommerfest des CDU-Ortverbandes Bühl mit vielen Gästen
und Landtagsabgeordnetem Tobias Wald
Die
Bühler Märchenerzählerin Erika hatte im Rahmen des
Sommerfestes des CDU-Ortsverbandes Bühl am Samstag, 23.
Juli 2011 Kinder und Erwachsene zu einem „Märchenabend
am See“ eingeladen. Die märchenhafte Kulisse am Ehletsee
in Bühl ließ die Märchenerzählerin und ihre Zuhörer auf
wunderbare Weise in das Märchengeschehen eintauchen.
Kinder
lieben es, in eine andere Rolle zu schlüpfen. Deshalb
ist das kostenlose Kinderschminken auf dem Sommerfest
des CDU-Ortsverbandes Bühl nicht mehr weg zu denken.
Sarina Seiler hat am frühen Abend mit ihrem Talent
niedliche Katzengesichter geschminkt – das Ergebnis war
eine ganze Katzenfamilie auf dem Sommerfest. Und
natürlich war die Torwand wieder das Highlights für die
Jungs.
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Faszinierte Kinder bei der Märchenerzählerin. |
„Mit
unserem Sommerfest wollten wir wieder in familiärer
Atmosphäre bei gutem Essen vom Grill und Getränken mit
unseren Gästen ins Gespräch kommen,“ so Vorsitzende
Doris Schmith-Velten. Mit diesem Programm sowie mit
Live-Musik von Heiner Focken auf Geige und Saxophon
waren die Kleinen ebenso beschäftigt wie die Großen“, so
Schmith-Velten weiter.
Zu
Besuch war auch der CDU-Landtagsabgeordnete Tobias Wald
mit seiner Familie, der es sich nicht nehmen ließ, nach
dem Landesparteitag in Ludwigsburg mit zahlreichen
Besuchern ins Gespräch zu kommen.
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Zahlreiche Freunde und
Gäste beim Sommerfest. |
Der
CDU-Ortsverband Bühl freute sich über viele
sinnenfreudige Gäste, die sich in die Welt der Sagen und
phantastischen Geschichten entführen ließen, so dass
dieser „Märchenabend am See“ mit kulinarischer und
musikalischer Umrahmung zum Augen-, Mund- und
Ohrenschmaus wurde. Der Vorstand des CDU-Ortsverbandes
Bühl, die Helfer der JU und des TV Bühl sowie die Gäste
waren sich einig: „Ein rundum gelungenes Fest!“
Bühl,
den 31.07.2011 - Doris Schmith-Velten,
Ortsverbandsvorsitzende

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Altschweierer
CDU erlebte "Faszination Rheinkraftwerk"
Ein
ganz besonderes Highlight für die Altschweierer CDU war
die Exkursion zum Rheinkraftwerk Iffezheim, das derzeit
mit einer Investitionssumme von rund 100 Millionen Euro
zu einem der größten Laufwasserkraftwerke Europas und
dem größten seiner Art auf deutschem Boden ausgebaut
wird. Eine "fünfte Maschine" soll ab Ende 2012 pro Jahr
weitere 122 Mio. kWh Strom aus Wasserkraft produzieren
und werde die Leistung des Rheinkraftwerkes Iffezheim (RKI)
auf knapp 140 Megawatt erhöhen.
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Vincenzo Catuogno, Referent für Öffentlichkeitsarbeit. |
CDU-Ortsverbandsvorsitzender Erwin Meier hatte die
Besichtigung des RKI organisiert und traf punktgenau das
Interesse der Mitglieder und Gäste hinsichtlich Energie,
Wasserkrafttechnik und Ökologie. Vincenzo Catuogno,
Referent für Öffentlichkeitsarbeit und in seiner aktiven
Zeit "Leiter Betrieb" im Rheinkraftwerk, führte mit
einer Power-Point-Präsentation in die Geschichte des
Rheins zwischen Basel und Karlsruhe ein. Heute würden in
diesem Bereich zehn Wasserkraftwerke jährlich rund neun
Milliarden kWh regenerativen Strom erzeugen. Früher sei
der Rhein hier jedoch ein Labyrinth von kilometerbreiten
Schlingen gewesen. Bereits 1840 hätten Frankreich und
Baden ein Abkommen zur Begradigung des Grenzflusses nach
den Plänen des Badischen Ingenieurs Tulla unterzeichnet.
Der Rhein erhielt ein 250 Meter breites Bett, wurde
schiffbar, die Fließgeschwindigkeit erhöhte sich und
zwischen Basel und Mannheim wurde er sogar 80 km kürzer
als zuvor. Bereits ab 1928 seien die ersten vier
Wasserkraftwerke durch Frankreich gebaut worden, weitere
vier folgten nach 1956. Auf Grundlage des
deutsch-französischen Staatsvertrags von 1969 entstanden
direkt im Flusslauf die Staustufen Gambsheim und
Iffezheim; Grund war die enorme Erosion im Flussbett.
Das Rheinkraftwerk Iffezheim mit Wehr,
Rheinabschlussdamm und Schleuse wurde 1978 in Betrieb
genommen. Die betreibenden Gesellschaften gehören je zur
Hälfte der EnBW Kraftwerke AG und der EDF Electricité de
France.
"Sie
haben heute die seltene Gelegenheit in eine Turbine
reinzuschauen", machte Vincenzo Catuogno die 25 CDU-ler
und Gäste, darunter auch MdL Tobias Wald, neugierig,
"denn eine Maschine ist gerade außer Betrieb, sie wird
überholt." Die Filmpräsentation "Aus Wasser wird Strom"
führte gut verständlich in die "Faszination Kraftwerk"
ein. Dargestellt wurden die vier großen
Kaplan-Rohr-Turbinen mit jeweils einem Laufrad,
Durchmesser 5,80 Meter, im Herzen der Anlage. Jedes
Laufrad könne bis zu 275 Kubikmeter Wasser in der
Sekunde verarbeiten. Zusammen erzeugten die vier
Turbinen ca. 740 Millionen kWh sauberen CO²-freien Strom
im Jahr, wurde informiert. Das Rheinkraftwerk Iffezheim
laufe vollautomatisch und werde wie die anderen neun
Kraftwerke der Oberrheinkette von der Steuerzentrale der
Electricité de France im französischen Kembs überwacht.
Die eigene "Warte" (Steuerungsraum) ist mit modernster
Technik ausgestattet. Informiert wurde über ökologische
Maßnahmen zum Schutz des Rheins, in den auch die Lachse
wieder zurückgekehrt seien. Seit Juni 2000 sei der
Iffezheimer "Fischpass" in Betrieb, mit einer Länge von
300 Metern einer der größten Europas.
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Beeindruckte Mitglieder der CDU Altschweier. |
Und
dann ging es über 80 Treppenstufen und ein Labyrinth von
schmalen Gängen in die Tiefe unter den Rhein. Hautnah
tosend erlebten die Besucher bei den Turbinen die Kraft
des Wassers, empfanden es nahezu unheimlich, trockenen
Fußes zwischen Oberwasser und Unterwasser im Rhein zu
stehen. Turbine, Generator, Laufrad, Dammbalken und
Unterwasserstütze, aber auch Durchfluss, Fallhöhe,
Überwachungsmechanismen und CO²-Einsparung regte die
außergewöhnlich Technik-interessierte Besuchergruppe,
darunter mehr als ein Dutzend Ingenieure verschiedener
Fachrichtungen, zur intensiven Diskussion an. Das nahezu
dreistündige Besuchsprogramm beinhaltete auch
ausführliche Informationen zum Neubauprojekt der
"fünften Maschine" sowie Daten und Fakten zu weiteren
Geschäftsfeldern der EnBW Kraftwerke AG.
"Unsere
heutige Exkursion passt ausgezeichnet zum Thema
Energiewende" dankte Ortsverbandsvorsitzender Meier
Vincenzo Catuogno für die exzellente Führung, die
umfassenden Informationen und das faszinierende Erlebnis
"Rheinkraftwerk".
Altschweier, den 28.07.2011 - Christel Dietmeier,
Pressereferentin

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Frauen-Union
Stadtverband Bühl und
Umland besuchte "Querfeldein" in
Lichtenau-Ulm
"Köstlichkeiten wohin das Auge reicht" war der erste
Eindruck für die Frauen-Union Stadtverband Bühl und
Umland beim Besuch des Hofladens "Querfeldein" der
Familie Fraß in Lichtenau-Ulm. Auftakt der nahezu
dreistündigen Information mit Führung war eine
gemütlicher Einkehr im "Erdbeercafé" mit süßen
Versuchungen, welchen die 20 FU-lerinnen und einige
Gäste allzu gern erlagen.
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Beeindruckte Mitglieder der FU in Lichtenau-Ulm. |
Unter
der Überschrift "Wer sind wir" stellte
Landwirtschaftsmeister Roland Fraß "Querfeldein" in
Lichtenau-Ulm und in Ottersweier-Haft vor. Obwohl
familiär wie geschäftlich verbunden, würden jedoch beide
landwirtschaftlichen Betriebe separat geführt. In
Lichtenau-Ulm arbeite man mit einer Betriebsfläche von
24 Hektar. Als Produktionsschwerpunkte nannte Fraß
Spargel und Erdbeeren, jedoch biete "Querfeldein" eine
weitere große Palette selbst erzeugter Produkte. Dies
alles zu bewerkstelligen sei nur möglich mit
Saisonarbeitskräften, die teilweise schon mehr als zehn
Jahre immer wieder saisonal bei Querfeldein arbeiten
würden.
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Betriebsrundgang mit Roland Fraß. |
Bei
einem Betriebsrundgang wurden die mit neuester Technik
hinsichtlich Beheizung, Lüftung, Bewässerung und
Erntevorrichtungen ausgestatteten Gewächshäuser
besichtigt. Tomaten, Gurken und Paprika fänden hier ihr
südländisches Klima wieder, informierte der
Landwirtschaftsmeister. Lebensmittel würden
umweltschonend und im Einklang mit der Natur angebaut.
"Unser Denken ist von vielen biologischen Ideen
geprägt", untermauerte Fraß das Konzept von
"Querfeldein". Auch bei der Schädlingsbekämpfung werde
versucht, komplett auf Chemie zu verzichten. Eingesetzt
würden zum Beispiel Schlupfwespen, sie seien die Polizei
für die weiße Fliege.
Auch
einen Blick in die Hofbäckerei wurde der Besuchergruppe
gewährt. Freitags und samstags werde der Holzofen
angefeuert und knuspriges Holzofenbrot aus teilweise
selbst angebautem Getreide gebacken. Eine
Konditormeisterin sei für die Herstellung von Kuchen und
anderen süßen Verführungen verantwortlich.
Außer
den eigenen Erzeugnissen und den Produkten des
landwirtschaftlichen Betriebs von Thomas Metzinger in
Ottersweier mit Tierhaltung und Obstbau, so Roland Fraß,
biete "Querfeldein" als Ergänzung auch Erzeugnisse von
Landwirten aus der Region sowie saisonal auch aus
südlicheren Ländern an. "Unser Schwerpunkt aber liegt
auf eigenem Anbau, Haltung und Herstellung".
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Einkehr
im "Erdbeercafé". |
Am Ende
der speziell für Hausfrauen interessanten Exkursion, bei
der auch die Hobbygärtnerinnen voll auf ihre Kosten
kamen, dankte FU-Vorsitzende Sabine Bauknecht dem
Landwirtschaftsmeister "für Information und Einblick in
den beeindruckenden Hofladen-Betrieb".
Bühl,
den 22.07.2011 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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"Wende
gibt es nicht umsonst"
CDU
befasst sich bei den Stadtwerken mit der Energiepolitik
Bühl
(red). Die Energieversorgung war das Thema einer
Veranstaltung des CDU-Ortsverbandes mit den Stadtwerken
Bühl. Per Fahrrad ging es zum Wasserwerk Balzhofen
eingeladen, wo ein Vortrag und eine Diskussion mit den
Geschäftsführern der Stadtwerke Rüdiger Höche und Rainer
Liebich, stattfand.
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Geschäftsführer der Stadtwerke Rüdiger Höche und Rainer
Liebich zusammen mit Doris Schmith-Velten,
Ortsverbandsvorsitzende. |
Die
beiden Geschäftsführer berichteten von der Energiebörse
in Leipzig (EEX). 170 Handelsunternehmer aus 19 Ländern
handelten dort mit Strom. So müssten die Stadtwerke sehr
darauf achten, dass sie zum günstigsten Zeitpunkt Strom
kaufen, um günstige Tarife erzielen zu können. Es sei
also ein Risikomanagement notwendig. Werde zu viel
eingekauft oder zu einem Zeitpunkt, zu dem die Preise
hoch sind, so könne ein Verlust für die Stadtwerke
entstehen. Der Beschaffenszeitpunkt ist also besonders
wichtig. Von 1998 bis 2010 sei der Strompreis um knapp
50 Prozent gestiegen Dem Wettbewerb unterlägen von
diesem Strompreis nur 29 Prozent, der Rest sei fest,
beispielsweise für die Netzbenutzung und Steuern und
Abgaben.
Die in
Deutschland anstehende Energiewende halten die
Geschäftsführer, wenn alles gut läuft, für machbar. Sie
könne es aber nicht umsonst geben. Die Bürger müssten
sich an Pumpspeierwerke und Leitungstrassen gewöhnen:
"Die Windenergie hat ihre große Ausbeute im Norden
unseres Landes. Die Arbeitsplätze sind im Süden, der
Strom muss transportiert werden. Der Bericht und die
lebhafte Diskussion zeigen, dass sich die Tätigkeit der
Stadtwerksleitung verändert hat. In jedem Fall, so die
einhellige Auffassung, müsse Energie eingespart werden,
damit die Energiewende gelingt. Nach einer kleinen
Stärkung konnten die Teilnehmer nach Bühl zurückradeln –
insoweit auch ein Beitrag zum Energiesparen.
Bühl,
den 08.07.2011 – Badisches Tagblatt

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