CDU Ortsverband Altschweier erlebte Bada in Bühl hautnah!
Firmenbesuche in der großen Kreisstadt Bühl und ihrem Umland sind beim CDU Ortsverband Altschweier seit Jahren fester Bestandteil des Jahresprogramms.
Auf Bemühen des CDU-Ehrenvorsitzenden Erwin Meier konnte jüngst die Bada AG, 1997 als Bada Plast GmbH & Co. KG in Bühl gegründet und 2003 in die Bada AG in Privatbesitz umfirmiert, besucht werden.
Caroline Cammann, Assistentin der Geschäftsleitung, und die Führungsriege des Unternehmens empfingen die CDUler, stellten mit einer Unternehmenspräsentation den Kunststoffspezialisten Bada vor, rückten Technologie, Qualität, Flexibilität, Service, Effizienz und Zuverlässigkeit in den Mittelpunkt, die als Pfeiler für den Erfolg des Unternehmens bezeichnet wurden.
Seit 1998 würden bei Bada hochwertige technische Thermoplaste und thermoplastische Elastomere für so unterschiedliche Branchen wie Automobil, Elektronik, Sport, aber auch
Freizeit, Bau, Möbelherstellung, Medizintechnik und Haushaltswaren produziert.
„Mir war bisher nicht so richtig klar was Bada eigentlich herstellt“, äußerte ein Teilnehmer der Besuchergruppe. Polymere, wurde erklärt,
seien die Rohstoffe und Hauptkomponenten für die Herstellung von Kunststoffen. Bei Bada fände die Veredelung statt, mit dem Endprodukt Kunststoff-Granulat, das der Kunde in der gewünschten Form, Größe und allen nur erdenklichen Farbnuancen erhalten könne. Für diese polymeren Rohstoffe hat Bada Silos mit einer Gesamtlagerkapazität von ca. 800 Tonnen. Mit einem Jahresumsatz von 135 Mio. Euro, einer Produktion von jährlich ca. 40.000 Tonnen Kunststoffgranulat, weitweitem Export von 36 Prozent und 120 Mitarbeitern am Standort Bühl, ist die Bada AG ein Vorzeigeunternehmen und auch für die Stadt Bühl sehr wichtig.
In zwei Gruppen wurden die CDU-ler durch die Produktionshalle, in der im Drei-Schicht-Betrieb gearbeitet wird, geführt und erlebten Arbeitsgänge und Produktionsprozesse vom Rohprodukt, die Bearbeitung in den großen Doppelschnecken-Extrudern, das sensible Geschäft der Farbbeigabe nach Kundenwunsch bis hin zum Endprodukt „Kunststoffgranulat“. Im Farblabor staunte die Besuchergruppe über die Möglichkeit von 1500 Farbnuancen und in einem weiteren Labor über die vorgeführten Materialtests.
„Unsere Philosophie ist auch die Stärkung der Region“ unterstrich der kaufmännische Leiter Andreas Kempel, informierte über die im Bau befindliche Betriebserweiterung, mit einem Invest am Bühler Standort von 9 Mio. Euro. Hier würden neue Arbeitsplätze geschaffen und auch eine Eltern-Kind-Betreuung für Mitarbeitende sei dabei im Werden.
In abschließender Diskussionsrunde konnte das Erlebte vertieft werden, und die Bada-Verantwortlichen mussten noch viele Fragen zu Technologie, Produktion, Anwendungsbereichen, aber auch Wettbewerb, Zertifizierung, Nachhaltigkeit und Umweltbelastung beantworten.
Christel Dietmeier, Pressereferentin













