Frauen Union Stadtverband Bühl und Umland besuchte Bestattungsunternehmen Mechler in Bühl
Unter der Überschrift „Leben und Trauer verbinden“ besuchte die Frauen Union Stadtverband Bühl und Umland das Bestattungsunternehmen Mechler
in der Bühler Hauptstraße. Nahezu 30 Frauen und auch einige Männer interessierten sich für das sensible Thema rund um „Vorsorge, Abschied, Tod, Bestattung“ und wurden von den Verantwortlichen des Familien- und Traditionsunternehmens im angenehmen Ambiente des Mechler-Empfangsraumes willkommen geheißen.
Kaufmännischer Leiter Volker Maier, ein Enkel von Karl Mechler jun., der in der sechsten Generation dem Unternehmen dient, führte in dessen 180jährige Geschichte ein und sprach auch das Firmenjubiläum an, das im Juni 2024 gefeiert werden konnte. Mit lebhaften und dankbaren Worten erinnerte er an seinen Opa, der die Arbeit des Bestatters als Dienstleistung verstanden habe, die großes Einfühlungsvermögen, Vertrauen, Empathie und Pietät erfordere. Bei einem Rundgang wurden die Ausstellungsräume, Werkstatt und das Lager vorgestellt, und auch im „Untergrund“ über Bestattungsfahrzeuge, Versorgungsraum und Kühlzellen informiert. „In Deutschland besteht Sargpflicht“ informierte Bestattungsmeister Maier „und viele Vorschriften und Gesetzte rund um die Bestattungen müssen eingehalten werden“. Verändert habe sich auch die Bestattungskultur, und so würden heute etwa 90 Prozent der Verstorbenen feuerbestattet.
Derzeit erlernen drei Auszubildende bei Mechler den Beruf des Bestatters, der großes Feingefühl und viel Empathie erfordere. Und dabei erinnerte Volker Maier wieder an seinen Opa, dem es immer wichtig gewesen sei „dass man seine Sache gut und richtig macht“.
Im Café, einem Raum in dem sich auch Hinterbliebene zurückziehen können, informierte
Volker Maier abschließend über Bestattungsvorsorge und Totenfürsorge, Themen, die kein Tabu sein sollten. FU-Vorsitzende Ilse Neurath-Braun dankte Geschäftsführer Maier für den interessanten Einblick in das sensible Geschäft des Bestatters „das sie uns mit viel Einfühlungsvermögen, aber auch ein wenig Humor, nähergebracht haben.“
Christel Dietmeier, Pressereferentin


